Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 2. März 2026
Haushalt 2026 einstimmig beschlossen
Für Montag hatte Bürgermeister Grau zu einer Gemeinderatssitzung in den großen Sitzungssaal der Gemeinde eingeladen.
Gleich zu Beginn behandelte der Gemeinderat den Haushalt für das Jahr 2026. Bürgermeister Grau erläuterte, dass die Gemeinde Laberweinting trotz großer Investitionen nach wie vor wirtschaftlich solide dasteht. Trotz der erforderlichen Kreditaufnahme in 2023 und den hohen Investitionen der letzten Jahre bleibt noch Spielraum für weitere große Investitionen. Hier seien beispielsweise die flächendeckende Breitbanderschließung mit zu erwartenden Kosten in 2026 in Höhe von 3,75 Mio. Euro (davon 90% Förderung durch den Freistaat Bayern), die Sanierung der Kläranlage in Allkofen inklusive Erweiterung des Stauraumkanal in Höhe von rund 1,4 Mio. Euro (davon rund 820.000 Euro Förderung), die Erschließung der Festwiese inklusive Gehwegneubau bis zum Bahngleis mit einem Gesamtvolumen von rund 500.000 Euro (davon rund 400.000 Euro Förderung) sowie wie die Erschließung des Baugebiets Bodenacker, das voraussichtlich mit rund 700.000 Euro zu Buche schlägt zu nennen. Auch wird nach vielen Jahren die Ortsplatzgestaltung in Haader mit geschätzten Kosten von rund 250.000 Euro dieses Jahr umgesetzt. Die Abwasserkanäle in Laberweinting und Grafentraubach sollen dieses und kommendes Jahr saniert werden, was einen Aufwand von rund einer Million Euro bedeutet, wobei mit einer 40-prozentigen Förderung gerechnet werden kann. In aller Kürze wird auch mit dem Umbau der alten Schule in Grafentraubach zu einem zweigruppigen Kindergarten begonnen, der voraussichtlich mit rund 700.000 Euro zu Buche schlägt, wobei auch hier der Freistaat Bayern die Maßnahme mit einer noch nicht genauer bekannten Summe unterstützen wird.
Auf der Einnahmenseite entwickelt sich die Beteiligung an der Einkommenssteuer mit 2,7 Mio. Euro sowie der Anstieg der Schlüsselzuweisung auf rund 1,3 Mio. Euro erfreulich. Die Gewerbesteuer stabilisiert sich auf einem Niveau, das leicht unter dem langjährigen Schnitt liegt und wird heuer mit 950.000 veranschlagt. Der Haushaltsplan schließt im Verwaltungshaushalt mit einem Gesamtvolumen von 7.741.990 Euro und im Vermögenshaushalt von 9.215.434 Euro. Eine weitere Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen. Trotzdem sind für die Folgejahre große Investitionen geplant wie weitere Baugebietserschließungen, die Gestaltung der Laberweintinger Mitte sowie der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Allkofen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Haushalt 2026 samt Anlagen und Bestandteilen. Anschließend diskutierte der Gemeinderat die Strombeschaffung für die Jahre 2028 und 2029. Die Verwaltung schlägt hier vor, wie bereits für 2026 und 2027 selbst die Ausschreibung durchzuführen. Jedoch sollte aufgrund der aktuellen Unsicherheit im Nahen Osten erst eine formlose Abfrage bei Versorgungsunternehmen erfolgen, wie sich die Weltlage auf die Strompreise auswirkt und dann entschieden werden, ob die Ausschreibung auch wirklich zum jetzigen durchgeführt oder gegebenenfalls nochmals verschoben wird. Der Gemeinderat billigte diese Vorgehensweise.




